Der U-Wert sagt, wie viel Wärme durch ein Bauteil nach draußen verloren geht. Je kleiner die Zahl, desto besser die Dämmung. Einheit ist W/(m²·K) – das müssen Sie sich nicht merken.
Drei Buchstaben, die zählen
- Ug – das Glas (g = glazing).
- Uf – der Rahmen (f = frame).
- Uw – das ganze Fenster (w = window). Diese Zahl ist entscheidend.
Merksatz: Achten Sie im Angebot auf den Uw-Wert – er beschreibt das komplette Fenster inklusive Rahmen und Glas.
Welcher Wert ist gut?
| Uw-Wert | Einordnung |
|---|---|
| ca. 1,3 | alter Standard, 2-fach – heute nicht mehr zeitgemäß |
| ca. 0,9 – 1,1 | guter, moderner Standard |
| ca. 0,7 – 0,9 | sehr gut, oft für Förderung nötig (3-fach) |
Zum Vergleich: Ein einfach verglastes Altfenster kann bei 4,5 oder schlechter liegen – da geht richtig viel Wärme verloren.
Warum das für Sie zählt
Ein niedriger Uw-Wert bedeutet weniger Heizkosten, weniger Zugluft und keine kalten Scheiben, an denen sich Kondenswasser bildet. Für die Förderung muss der Wert eine bestimmte Grenze einhalten – moderne 3-fach-Fenster schaffen das meist locker.
Häufige Fragen
Ist ein niedriger oder hoher U-Wert besser?
Ein niedriger. Je kleiner der U-Wert, desto weniger Wärme geht verloren und desto besser dämmt das Fenster.
Reicht 2-fach-Verglasung noch?
Für einzelne Altbausituationen kann sie ausreichen, aber der moderne Standard ist 3-fach. Für Förderung ist meist 3-fach nötig. Wir beraten Sie ehrlich, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Was ist der Unterschied zwischen Ug und Uw?
Ug beschreibt nur das Glas, Uw das gesamte Fenster inklusive Rahmen. Vergleichen Sie Angebote immer über den Uw-Wert.