Für den Fenstertausch im Bestandsgebäude ist vor allem eine Förderung relevant:
BAFA – Zuschuss für die Gebäudehülle
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen) bezuschusst die BAFA den Austausch von Fenstern und Außentüren als Teil der Gebäudehülle, wenn dadurch die Energieeffizienz verbessert wird. Gefördert wird ein Prozentsatz der förderfähigen Kosten; mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kann ein zusätzlicher Bonus möglich sein.
Wichtig: Der neue Fenster-Wert (Uw) muss die geforderte Grenze einhalten. Moderne Fenster mit 3-fach-Verglasung schaffen das in der Regel. Prüfen und beantragen sollten Sie vor Auftragsvergabe.
KfW – Zuschuss für Einbruchschutz
Für einbruchhemmende Maßnahmen – etwa aufschraubsichere Beschläge, Pilzkopfverriegelungen oder einbruchhemmende Türen – gibt es Zuschüsse der KfW. Diese lassen sich mit dem Fenstertausch sinnvoll verbinden.
Die Reihenfolge – bitte einhalten
- Beratung und Angebot einholen (bei uns kostenlos).
- Bei energetischen Maßnahmen wird meist ein Energie-Effizienz-Experte eingebunden.
- Antrag stellen, bevor Sie den Auftrag verbindlich vergeben.
- Erst nach Bewilligung beauftragen, dann Nachweise einreichen.
Hinweis: Förderprogramme und Sätze ändern sich. Konkrete Prozentsätze und Bedingungen prüfen wir gemeinsam mit Ihnen und verweisen auf die offiziellen Stellen (BAFA, KfW). Diese Seite ersetzt keine Förderberatung.
Häufige Fragen
Muss ich die Förderung vor dem Kauf beantragen?
In der Regel ja. Bei den meisten Programmen muss der Antrag vor der Auftragsvergabe gestellt werden. Sprechen Sie uns früh an, dann planen wir das gemeinsam.
Kann ich BAFA und KfW kombinieren?
Energetische Fensterförderung (BAFA) und Einbruchschutz-Zuschuss (KfW) betreffen unterschiedliche Maßnahmen und lassen sich sinnvoll zusammen nutzen. Eine Doppelförderung derselben Kosten ist ausgeschlossen.
Helft ihr bei den Anträgen?
Wir erklären Ihnen den Weg, nennen die passenden Werte für die Fenster und verweisen an die richtigen Stellen. Die formale Antragstellung läuft über die Förderportale bzw. den Energieberater.