Fast 45 % der Einbruchsversuche werden abgebrochen, wenn die Täter nicht schnell hineinkommen. Das ist die wichtigste Erkenntnis: Zeit ist Ihr bester Schutz.
Widerstandsklassen (RC) verständlich
- RC1 N: Grundschutz gegen einfache Gewalt (Anlehnen, Treten). Für obere Stockwerke okay.
- RC2 N: Schutz gegen Aufhebeln mit einfachem Werkzeug (Schraubendreher, Zange). Empfehlung fürs Erdgeschoss.
Unsere Empfehlung: Im Erdgeschoss und an leicht erreichbaren Fenstern RC2 N. So bekommen Sie ein sehr gutes Verhältnis aus Sicherheit und Kosten.
Was ein sicheres Fenster ausmacht
- Pilzkopfzapfen: Sie verhaken sich beim Verriegeln fest im Rahmen – das erschwert das Aufhebeln enorm.
- Abschließbarer Griff: Verhindert das Öffnen nach dem Durchgreifen.
- Sicherheitsglas: Hält dem Durchschlagen stand.
- Stabile Beschläge & Verankerung: Nur fachgerecht montiert wirken sie wirklich.
An der Haustür
Mehrfachverriegelung, stabile Bänder, Ziehschutz und ein Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion machen den Unterschied. Details finden Sie auf unserer Seite Einbruch & Sicherheit.
Tipp: Am günstigsten ist Einbruchschutz, wenn er beim Fenster- oder Türtausch gleich mitgeplant wird. Für Nachrüstung gibt es zudem KfW-Förderung.
Häufige Fragen
Reicht RC2 für ein normales Wohnhaus?
Ja, für die allermeisten Wohnhäuser ist RC2 N eine sehr sinnvolle und verbreitete Wahl – besonders im Erdgeschoss und an leicht erreichbaren Fenstern.
Kann ich vorhandene Fenster nachrüsten?
Teilweise ja, etwa mit abschließbaren Griffen oder Nachrüstsicherungen. Den besten Schutz bekommen Sie aber mit ab Werk einbruchhemmenden Fenstern. Wir beraten Sie, was sich lohnt.
Gibt es Förderung für Einbruchschutz?
Ja, über die KfW werden einbruchhemmende Maßnahmen bezuschusst. Wir zeigen Ihnen den Weg.